8.2 Kalium
Physiologie und Pathophysiologie
Indikationen zur Bestimmung
Bestimmungsmethoden
Referenzbereich
Interpretation von Abweichungen
Bestimmungsmethoden:
ISE, FP
Referenzbereich für Rinder:
4 – 5 mmol/L
Physiologie und Pathophysiologie:
[K] im EZR unterliegt keiner straffen Homöostase
Mehr als 98 % des Körperkaliums befinden sich intrazellulär
[K] im Plasma ist kein guter Indikator der Versorgungslage.
Umverteilung von K zwischen IZR und EZR kann [K] im EZR
stark beeinflussen.
Ursachen für Hyperkaliämie
Pseudohyperkaliämie durch Hämolyse nach Probenentnahme
Verminderung der Kaliumausscheidung
Hypoadrenokortizismus (Mineralokortikoidmangel)
Nierenerkrankungen
Harnröhrenobstruktion
Verteilungsstörung
Metabolische Azidose
Ursachen für Hypokaliämie
Verringerung der Aufnahme
Renale Kompensation bei plötzlich auftretendem Kaliummangel (z. B. bei Anorexie)
reagiert sehr träge ð Hypokaliämie bei Sistieren der Futteraufnahme.
Verteilungsstörung
Alkalose
Glukoselösungen + Insulin
Katecholamine
Erhöhung der Verluste
Erbrechen
Durchfall
Diuretika
hypokaliämische Nephropathie
postobstruktive Diurese
Hyperadrenokortizismus (Mineralokortikoidüberschuss)